Laientheater "Am Strungerbaach" e.V.
Laientheater "Am Strungerbaach" e.V.

Hotel "Zum röhrenden Hirsch"

Uraufführung der Autorin Heidi Theunissen

Flora Mömkes bewirtschaftet gemeinsam mit ihrer Schwester Berta und ihrem Schwager Waldemar das in die Jahre gekommene Hotel „Zum röhrenden Hirsch“.Während Flora vom neuen Glanz des Hauses als vornehmes Jagdhotel mit Wildgerichten und französischer Küche träumt und dafür den Sternekoch Karl-Hugo Gölzenleuchter einstellen möchte, muss sie gegen den erbitterten Widerstand ihrer Schwester ankämpfen. Küchenmeisterin Berta ist auf Hausmannskost und Bergische Gerichte spezialisiert und will sich nicht in die Töpfe gucken lassen. Ähnlich wie in Vicky Baums berühmten Roman „Menschen im Hotel“ treffen auch im Hotel „Zum röhrenden Hirsch“ die unterschiedlichsten Personen aufeinander. Uschi und Günter haben für ein heimliches Stelldichein ein Zimmer gemietet und sicher nicht damit gerechnet, dass ausgerechnet Uschis Mann Toni wegen eines Wasserrohrbruchs mit „Kind und Kegel“ im gleichen Hotel eincheckt. Anneliese und Siegfried Dudda wollen ihre Hochzeitsnacht und die Flitterwochen in ruhiger Atmosphäre verbringen und werden von Siegfrieds Mutter verfolgt, die „ihren Jung“ nicht verlieren will und alles in Aufruhr versetzt. Daneben ist die schräge Frau Jensen täglich auf der Pirsch nach dem Hirsch, den es eigentlich im Strundetal nicht mehr gibt, dessen Anwesenheit aber von Waldemar jeden Abend akustisch vorgetäuscht wird. Die Jugendlichen Alex und Julian sind für ein Schulreferat ebenfalls auf der Suche nach heimischen Wildtieren und landen als Aushilfen im Hotel während die Frau eines Managers „inkognito“ unterwegs ist und auf therapeutischen Rat hin ihre Gefühlswelt mit Hilfe von Farben in Ordnung bringen will. Es ist also was los im Hotel „Zum röhrenden Hirsch“, doch am Ende lösen sich alle menschlichen und kulinarischen Probleme in Wohlgefallen auf.

 

Termine:

Premiere am 27.10.2012 , 18:00 Uhr in der Aula des NCG in Bergisch Gladbach

2. Aufführung 28.10.2012 , 18:00 Uhr

3. Aufführung 02.11.2012 , 20:00 Uhr

4. Aufführung 03.11.2012 , 18:00 Uhr

5. Aufführung 04.11.2012 , 18:00 Uhr

Aktuelles

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Wat mer nüdig han
von Wilma Kürten

Jo, dat Levven is nit eenfach!
Kener blievt von Sorjen frei –
Un sich iehrlich dorchoschlagen
Is jewess ken Spillerei.

Fällt däm eenen och ald wall ens
Jlöck un Jeld su en dä Schuuß –
Moß dä andere sech dröm möhen,
denkt dobei: „Woröm dat bluß?“

Jeld on Jlöck – mir han et nüdig,
jeder brucht dat op d´r Welt,
on doch is et noch jet andersch,
dat, wat us zofrieddenstellt.

Blievt do deep em Hätzekühlchen
Alles kaalt on ärm on leer –
Wo kütt dann die Freud am Levven
un dä echte Fruhsinn her?
Mit Jeknaatsch, Jezänk un Schängen,
Schläächtigkeet von Monk zu Monk
dun die Minsche off sich ploge –
maachen krank sich statt jesonk.

Muß der eene dann däm andere
ständig singe Düwel sin?
Köm mer in däm kurte Levven
mit Jemöt nit besser hin?

Jlöck un Jeld, su rääch bemessen,
un dozo Hätz un Jemöt –
Mieh brucht mer sich nit zo wönsche.
Dä es fruh, däm dat all blöht.

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